eng_bio
rimsky-korsakows musical roots originate from the southern germany indie/alternative scene. the wish for more complex arrangements pushes him towards the german ruhr area, where he studies computer music at folkwang universtität der künste in essen. a natural affinity towards theatre and dramatic performances lead him to composing for theatre productions. directors christoph mehler, laura linnenbaum, fritzi wartenberg, philipp preuss and bettina bruinier are rimsky-korsakows recurring collaborations. the berliner ensemble, staatsschauspiel dresden, state theatres duesseldorf, saarbruecken, nuremberg, braunschweig, mainz, kassel, darmstadt count towards his portfolio - among others.

in 2017, he starts to study sound studies and sonic arts at universität der künste berlin under prof. hans peter kuhn. through that, he begins to work on installations, audioplays, performances and a symphonic cycle, whose latest iteration is the musical film kurotadori, symphony of the blackbird, which got invited to the 2021 ctm festival berlin.

recently, his connection to performance artist hermann nitsch lead rimsky-korsakow to conduct and assist the musical part of the 2022 iteration of the 6-day-play, a several days long enduring performance at nitschs castle at prinzendorf, austria under musical director andrea cusumano. also, rimsky-korsakow presented his installational work blattwerk in multiple locations, which utilizes plant sonification technologies to spread awareness of ecological problems of the contamporary world. after a residency in the icelandic westfjords, rimsky-korsakow tries to utilize the inspiration of boreal landscapes and sentiments to create new music, for theatre and his artistic work alike.

influenced by 20th century experimental composers and performers of the viennese actionism, central topics of his work include weaving collective or individual trauma, processing the lasting aftermath of the ns-regime and a desire for natural environments into a formal creation techniques and a narrative composing style between new music, minimalism and noise.

ger_bio
die musikalischen wurzeln von david rimsky-korsakow sind fest mit der indie/alternative szene der münchener region verbunden. der wunsch nach komplexeren arrangements zieht ins ruhrgebiet, wo er computermusik an der folkwang universität der künste in essen studiert. eine natürliche affinität zum theater und zu dramatischen inszenierungen veranlasst ihn, musik und sound für theaterstücke im deutschsprachigen raum zu entwerfen.

er arbeitet seitdem unter anderem mit den regisseur:innen christoph mehler, laura linnenbaum, fritzi wartenberg, philipp preuss, bettina bruinier, u.a. am berliner ensemble, dem staatsschauspiel dresden, dem düsseldorfer schauspielhaus, an den staatstheatern saarbruecken, nuernberg, mainz, kassel, braunschweig, augsburg und darmstadt (u.a.).

2017 beginnt er das studium der sound studies und sonic arts an der universität der künste berlin in der klasse von hans peter kuhn. in diesem zuge beginnt er, neben seiner arbeit für das theater installationen und performances im öffentlichen raum sowie einen sinfonischen zyklus zu entwerfen, dessen letzter teil kurotadori, die sinfonie der amsel, zum ctm festival 2021 berlin eingeladen wird.

rimsky-korsakow verbindet eine musikalische zusammenarbeit mit dem aktionskünstler hermann nitsch, für dessen neuauflage des 6-tage-spiels, eine mehrtägige langzeitperformance, er 2022 auf nitschs schloss in prinzendorf unter dem musikalischen leiter andrea cusumano dirigiert und assistert.

ab 2022 zeigt rimsky-korsakow seine multimediale, synästhetische installation blattwerk an verschiedenen orten im deutschsprachigen raum. die arbeit will mit hilfe von planzensonifikation auf artensterben und probleme des ökosystems wald aufmerksam machen, in dem sie einen erlebnisraum anbietet, der mit allen sinnen erfahren werden kann. nach einer resideny in den isländischen westfjorden versucht er, die inspirationen durch die borealen landschaften und damit verbundenen eindrücke in seiner musik zu verarbeiten.

inspiriert von komponist:innen der nachkriegszeit und der arbeit der wiener aktionisten, entsteht rimsky-korsakows musik im spannungsfeld zwischen unprozessiertem, kollektivem oder individuellen trauma, der andauernden auswirkung des ns-regmies und der reflektion von eindrücken durch naturlandschaften zwischen neuer musik, minimalismus und lärm.